Luftrettungsmittel
Luftrettungsmittel in der Region Mindenhaven:
Stand 16.05.2026
Neben bodengebundenen Rettungsmitteln gibt es in der Notfallrettung auch luftgebundene Rettungsmittel, die Rettungshubschrauber. In der zivilen Luftrettung werden allgemein zwei unterschiedliche Rettungsmittel verwendet. Der Rettungshubschrauber (RTH), der primär für Notfalleinsätze angefordert wird, und der Intensivtransporthubschrauber (ITH), der hauptsächlich Verlegungsflüge unter intensivmedizinischer Überwachung durchführt.
In Deutschland werden Rettungshubschrauber allgemein mit dem Namen "Christoph" bezeichnet, der sich vom heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, herleitet. Abhängig von der Funktion wird der Name durch eine Nummer ergänzt (z.B. "Christoph 68"), was die Maschine als Primär-RTH kennzeichnet, oder durch einen zusätzlichen Standortnamen (z.B. "Christoph Mindenhaven") als Kennzeichnung für einen Intensivtransporthubschrauber.
Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber unterscheiden sich äußerlich und ausstattungstechnisch kaum, die gängigsten Hubschrauber in der zivilen Luftrettung sind aktuell Maschinen von Eurocopter (Typ EC 135 bzw. EC 145) und Airbus (Typ H135 bzw. H145) in verschiedenen Ausstattungsvarianten.
Ab dem Zeitpunkt der Alarmierung ist ein Rettungs- oder Intensivtransporthubschrauber in der Regel innerhalb von zwei Minuten in der Luft. Der Einsatzradius beträgt ca. 50km rund um die jeweilige Station herum. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 200-250km/h erreicht der Hubschrauber dabei jeden beliebigen Ort innerhalb dieses Radius binnen 15 Minuten.
Die Haupteinsatzzeit von Rettungshubschraubern ist in der Regel von Sonnenaufgang (frühestens 7:00 Uhr morgens) bis Sonnenuntergang. Hubschrauber mit speziellem Nachtsicht-Equipment (Restlichtverstärker-Kamera und spezieller Helm) - wie die Maschinen in Mindenhaven - können aber auch rund um die Uhr im 24-Stunden-Betrieb fliegen.
Der Rettungshubschrauber - RTH:
Manche Einsätze lassen einen Transport des Patienten mittels Rettungswagen, auch mit Notarzt-Begleitung, nicht zu. Der Transport würde entweder zu lange dauern, dem Patienten schaden, oder der Patient benötigt eine besondere medizinische Versorgung, die in keiner Klinik in unmittelbarer Nähe gewährleistet werden kann. In solchen Fällen alarmiert die Leitstelle einen Rettungshubschrauber, der einen Notarzt schnell zur Einsatzstelle bringt und bei Bedarf den Patienten am Einsatzort übernimmt und in eine geeignete Klinik fliegt. Neben dem Piloten wird die Maschine von einem Bordmechaniker mit medizinischer Qualifikation (HEMS-TC) und einem Notarzt besetzt.
Ein solcher Rettungshubschrauber, der für Notfalleinsätze vorgehalten wird, wird in Fachkreisen als "Primär-RTH" bezeichnet.
Auf der Folgeseite finden sich auch Hintergrund-Infos bezüglich der Kosten für einen modernen Rettungshubschrauber:
ils-min-fiktiv.de.tl/RTH-_-Kosten.htm
Wer sich für diese Infos interessiert, kann sie über eine Anmeldung im Besucher-Forum freischalten:
ils-min-fiktiv.de.tl/Besucher_Forum/index.htm
Der Rettungshubschrauber Christoph 68 der DRF Luftrettung als Beispiel:
Christoph 68 - CHX68
Rettungshubschrauber Mindenhaven D-HXFA
Airbus H 145 D3 D-HXFA
Erstzulassung: 06.2023
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stationiert ist "Christoph 68" an einer eigens errichteten Luftrettungsbasis:
ils-min-fiktiv.de.tl/CHX68-_-DRF.htm
Christoph 68 verfügt über eine Restlichtverstärker-Kamera (linksseitig an der Kufe angebracht) und einen speziellen Piloten-Helm.
Darüber hinaus besitzt die eingesetzte Maschine eine Rettungswinde (rechtsseitig über der Kabinentür) mit 90m Rettungslänge und einer maximalen Traglast von 250kg.
Die Crew des Christoph 68 (Pilot, HEMS-TC und Notarzt) ist speziell ausgebildet für Nachtflüge und Windenoperationen.
Der Intensivtransporthubschrauber - ITH:
Der Intensivtransporthubschrauber wird in erster Linie für sogenannte Verlegungsflüge genutzt. Hierbei wird ein schwer verletzter oder erkrankter Patient unter intensivmedizinischen Bedingungen von einem Krankenhaus in ein anderes verlegt, in dem dieser Patient dann in Abhängigkeit von seinem Zustand weiter bzw. besser behandelt werden kann. Der Transport im Hubschrauber erfolgt hierbei deutlich schneller und schonender als mit einem Intensivtransportwagen am Boden.
Auch der ITH wird mit einem Piloten, einem Bordmechaniker mit medizinischer Qualifikation und einem Notarzt besetzt.
Der Intensivtransporthubschrauber "Christoph Mindenhaven" des Ambulance Team als Beispiel:
Christoph Mindenhaven
Intensivtransporthubschrauber (ITH)
Eurocopter H145
Erstzulassung: 03.2021

"Christoph Mindenhaven" ist am internationalen Flughafen NRW-Orbit Mindenhaven stationiert:
ils-min-fiktiv.de.tl/NOMI-_-Flugger.ae.t.htm
Christoph Mindenhaven verfügt über eine Restlichtverstärker-Kamera (linksseitig an der Kufe angebracht) und einen speziellen Piloten-Helm.
Die Crew des Christoph Mindenhaven (Pilot, HEMS-TC und Notarzt) ist speziell ausgebildet für Nachtflüge.
Stichwort: Dual-use:
Gerade weil sich die Maschinen kaum unterscheiden, werden an manchen Standorten die Hubschrauber als sogenannte Dual-use-Maschinen eingesetzt. Das heißt, dass sie sowohl zu primären Notfalleinsätzen als auch zu Verlegungsflügen starten.
Luftrettung (SAR - Search and Rescue) bei der Bundeswehr:
In der Vergangenheit war die Bundeswehr in Deutschland an mehreren Standorten mit ihren Rettungshubschraubern des Typs Bell UH-1D SAR in die zivile Luftrettung eingebunden - man erinnert sich vielleicht noch an den SAR71 in Hamburg und die TV-Serie "Die Rettungsflieger". Mit der notwendigen Außerdienststellung dieses Hubschrauber-Musters zog sich die Bundeswehr abeaus der zivilen Luftrettung zurück. Die Stationen die bis dato durch die Bundeswehr genutzt wurden, wurden an zivile Luftrettungs-Organisationen abgegeben, so fliegt seitdem in Hamburg mit Christoph 29 zum Beispiel ein orangener Rettungshubschrauber des BMI.
Nichtsdestotrotz hat die Bundeswehr auch weiterhin die Aufgabe, Luftrettungs- und SAR-Einsätze verschiedener Art durchzuführen, wenngleich diese nun primär im Rahmen von Aufträgen der Bundeswehr selbst erfolgen und die Maschinen nur noch in Ausnahmefällen die zivile Luftrettung unterstützen.
Die Region Mindenhaven kann sich daher umso glücklicher schätzen, dass neben dem Standort für den Rettungshubschrauber der Luftwaffe SAR77 auch noch ein Standort für einen SAR-Hubschrauber der Marine SAR18 im Leitstellengebiet betrieben wird.
Im Gegensatz zu den Rettungs- und Intensivtransporthubschraubern in der zivilen Luftrettung ist den SAR-Maschinen bei der Bundeswehr in der Regel jedoch kein Notarzt fest zugeteilt.
Wird eine SAR-Maschine also zur Unterstützung der zivilen Luftrettung angefordert, dann muss entweder vor dem Anflug der Einsatzstelle ein Notarzt (möglichst mit Luftrettungs-Qualifikation) aufgenommen werden, oder der zivile Notarzt vom Einsatzort den luftgebundenen Patiententransport zur Klinik begleiten.
In diesem Zusammenhang hat die Bundeswehr in Mindenhaven einen gewaltigen Vorteil, denn durch den Betrieb des BwZK sind Notärzte der Bundeswehr sowohl im bodengebundenen Regel-Rettungsdienst und/oder für den Einsatz in der Luftrettung vorhanden, so dass die SAR77 (und mit einer notwendigen Vorlaufzeit für die Zuführung eines Notarztes auch die SAR18) bei Bedarf, zum Beispiel bei Großschadenslagen oder Personensuchen, die Zivilschutzorgane der Region bei der Bearbeitung von Luftrettungs- und SAR-Einsätzen unterstützen kann.
Der SAR-Hubschrauber der Luftwaffe SAR77:
Auch bei der Bundeswehr gibt es eigene Rettungshubschrauber wie die Airbus H145 LUH SAR, die in erster Linie der Absicherung eigener Kräfte dienen, im Einzelfall bei Bedarf jedoch auch die zivile Luftrettung unterstützen können. Diese Maschinen gehören zur Luftwaffe der Bundeswehr und sind über ganz Deutschland verteilt. Aktuell gibt es drei reale Standorte, Mindenhaven bildet einen fiktiven vierten Standort ab.
SAR 77
Rettungshubschrauber (Bundeswehr)
Airbus H145 LUH SAR 77+01
Erstzulassung: 02.2022

Der SAR77 der Luftwaffe ist am Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr in Mindenhaven stationiert:
ils-min-fiktiv.de.tl/SAR77-_-Luftwaffe.htm
Der Rettungshubschrauber der Bundeswehr SAR77 verfügt über eine Restlichtverstärker-Kamera (linksseitig an der Kufe angebracht) und einen speziellen Piloten-Helm.
Darüber hinaus besitzt die eingesetzte Maschine eine Rettungswinde (rechtsseitig über der Kabinentür) mit 90m Rettungslänge und einer maximalen Traglast von 270kg.
Die Maschine verfügt außerdem über eine Infrarot-Wärmesuch-Kamera (rechtsseitig an der Kufe), um auch bei Nacht Personensuchen im Gelände mittels Wärmebild durchführen zu können.
Die Crew des SAR77 (Pilot, HEMS-TC und zusteigender Notarzt) ist speziell ausgebildet für Nachtflüge, Suchaufträge und Windenoperationen.
Der SAR-Hubschrauber der Marine SAR18:
Die deutsche Bundesmarine setzt als Bord- und SAR-Hubschrauber ein anderes Muster ein, als die Luftwaffe. Aufgrund der Vielzahl von Missionen, die einem Marinehubschrauber abverlangt werden, greift die Bundeswehr hier aktuell auf den NATO-Helicopter NH-90 in der Ausführung NTH zurück, der von Nordholz bereits im Einsatz ist. In Glücksburg war bis vor kurzem noch ein Hubschrauber des Typs Sea King Mk41 im Einsatz.
Mit dem SAR18 setzt die Bundeswehr in Mindenhaven nun einen weiteren NH-90 auf seiner Station auf Karolinas Koog ein.
SAR 18
Rettungshubschrauber (Bundeswehr, Marine)
NH-90 NTH
Erstzulassung: 05.2025

Der SAR18 der Bundesmarine ist stationiert am Flugplatz Karolinas Koog:
ils-min-fiktiv.de.tl/SAR18-_-Bundesmarine.htm
Der Rettungshubschrauber der Bundesmarine SAR18 verfügt über eine Restlichtverstärker-Kamera (vorn unter der "Nase" der Maschine) und einen speziellen Piloten-Helm.
Darüber hinaus besitzt die eingesetzte Maschine eine Rettungswinde (rechtsseitig über der Kabinentür) mit 90m Rettungslänge und einer maximalen Traglast von 270kg.
Die Maschine verfügt außerdem über eine Infrarot-Wärmesuch-Kamera (vorn unter der "Nase" der Maschine), um auch bei Nacht Personensuchen im Gelände mittels Wärmebild durchführen zu können.
Die Crew des SAR18 (Pilot und HEMS-TC) ist speziell ausgebildet für Nachtflüge, Suchaufträge und Windenoperationen.
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